(26.12.09/dom)
Dreharbeiten
sind kaum je öffentlich, es sei denn, es handelt sich um einen Film
wie "Brüno", dessen Konzept quasi nur im Zusammenspiel mit der
Öffentlichkeit funktioniert. Wie schon bei "Borat", sind daher auch
diesmal bereits im Vorfeld immer wieder Snippets aufgetaucht, welche
wenigstens einen kleinen Einblick darauf geben, was wir von "Brüno"
erwarten dürfen.
Bruno ist ein schwuler
Reporter, der für den "Österreichischen Jungen Rundfunk OJRF"
unterwegs ist und so seine TV-Reportagen für seine Sendung "funkyzeit"
zu Themen wie Fashion, Celebrities und Unterhaltung macht. Erfunden
hat Sacha Baron Cohen diese Figur, welche bereits Kultstatus
erreicht hat, für seine schräge "Ali G Show", und wie bereits Borat,
erhält nun auch Bruno eine abendfüllende Plattform. Mit blondierten
Haaren und hautengen Muskelshirts war Bruno in den vergangenen
Monaten für seinen Kinofilm unterwegs und machte Flughäfen,
Fashionshows und das Militär unsicher. Stets provokant, schlängelt
sich Bruno durch die Gesellschaft und macht auch nicht davor halt,
Prominente auf die Schippe zu nehmen - einige Promis haben dies am
eigenen Leib erfahren.
Sacha Baron Cohen
schafft es via seiner Figuren immer wieder Tabus und
Unzulänglichkeiten in der Gesellschaft aufzudecken, wunde Punkte zu
finden und diese stets zielsicher in Profit in Form von ungeheurem
Sarkasmus und Spass umzuwandeln - weniger für die Betroffenen, dafür
umso mehr für die Zuschauer.
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