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UAE: 30 Gays sollen in einem Hotel verhaftet worden sein
family image(16.03.12/dom) Unbestätigten Berichten zufolge, sollen in einem Hotel in Dubai dreissig Männer verhaftet worden sein, weil sie angeblich schwul sind. Dies teilen verschiedene LGBT-Gruppen vor Ort mit.

Die Gruppe "United Arab Emirates Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender" (Facebook) meldet, dass am vergangenen Freitag, 9. März, um fünf Uhr morgens 30 Männer im Shangri La Hotel in Dubai verhaftet wurden. Die Männer werden verdächtigt schwul zu sein. Unter den Verhafteten sollen sich auch zahlreiche Mitglieder von einflussreichen und bekannten Emirati-Familien stammen. Die Männer seien von der Polizei abgeführt und zur Befragung auf den Posten gebracht worden. Ob sie in der Zwischenzeit aber wieder freigelassen wurden, oder ob sie immer noch in Haft sind, ist bislang unbekannt.

Die Vereinten Arabischen Emirate haben äusserst strenge Gesetze gegen Homosexualität, und jedes der einzelnen, dazugehörigen Emirate hat noch weitere, eigene Gesetze diesbezüglich. Das Emirat Dubai, wo sich der Vorfall ereignete, hat diese Gesetze ebenfalls, bis anhin wurden sie aber nur sehr selten angewandt. Aus diesem Grund wirft das Vorgehen der Polizei viele Fragen auf.

Normalerweise, so schreibt die Gruppe "United Arab Emirates Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender", werde die Polizei bei Privatparties nur aktiv, wenn sie jemand von der Party selber rufe, oder wenn ein Hotelangestellter sich an die Polizei wendet. Auffällig ist, dass die Vorkommnisse in Dubai ziemlich unter den Teppich gekehrt wurden. So vermuten Mitglieder der Gay Organisation, dass die bekannten Familien ihre Muskeln spielen liessen und mit der Presse irgendwelche Abmachungen getroffen haben, damit die Geschichte und vor allem die Namen nicht publik werden. Es sei selbst vor Ort äusserst schwierig an weitere Details zu kommen.
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