(14.09.11/dom)
"Kaleidoscope International Diversity Trust" heisst die
gestern in London offiziell gegründete LGBT Organisation, welche
sich weltweit vor allem dafür einsetzen wird, dass Homophobie
bekämpft werden kann. Glückwünsche für die Kaleidoscope kamen
unter anderem vom britischen Premierminister David Cameron, aber
auch von Elton John und George Michael.
Eine neue Initiative wurde am 13. September in London
gestartet, um eine globale Diversity-Kampagne zu lancieren.
Viele haben das Privileg in einem Land zu leben, in welchem
signifikante Fortschritte in Bezug auf das Ende der
Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen
Orientierung erzielt wurden. Homophobie sei zwar nicht
verschwunden, aber es habe sich zum besseren gewendet, heisst es
in einer Erklärung von "Kaleidoscope", welche zur
Gründung veröffentlicht wurde. Überall auf der Welt, gebe es
solche Anzeichen des Fortschritts. Es gibt aber auch Länder,
deren Gesetze und kulturelle Haltung es den Schwulen, Lesben
und Transgender nach wie vor verunmöglichen, dass sie ein
ausgefülltes Leben frei von Angst führen können, heisst es
weiter.
Die Kräfte weltweit bündeln, hat sich "Kaleidoscope" zum Ziel
gesetzt, um damit den Respekt gegenüber allen zu fördern, egal
welcher sexuellen Orientierung sie angehören. Entsprechend
gehören zu den Supportern auch alle, egal welcher Nationalität,
welcher Kultur oder welcher Ethnie… und auch egal ob sie schwul,
lesbisch, bi, transgender oder hetero sind. Vereint sind sie
einzig im Glauben daran, dass alle Menschen frei von
Diskriminierung und Verfolgung leben dürfen. Man wolle all jenen
Staaten, welche einen Teil ihrer Bewohner verleugnen und ihnen
die Grundrechte verweigern, aufzeigen, dass sie dadurch
schwächer, und nicht wie sie glauben, stärker seien, schreibt
die Organisation weiter. Gesetze, welche Mitmenschen für das
Kriminalisieren, wie sie geboren sind, sind falsch. Diese
Diskriminierungen können beendet werden, aber es könnte lang
dauern. Erreicht werden könne dies nur durch einen ehrlichen
Dialog, eine offene Debatte und dem Willen, sich alle Seiten und
Argumente anzuhören.
Zur Gründung des "Kaleidoscope International Diversity Trust"
gratulierten unter anderem auch der britische Premierminister
David Cameron, der Labour-Führer Ed Miliband und
Vize-Premierminister Nick Clegg. Sie sagten der Organisation
ihre Unterstützung zu. So erklärte Cameron in einem Statement,
dass Grossbritannien schon grosse Fortschritte zur
Gleichstellung der LGBTs gemacht habe, ohne jedoch zu vergessen,
dass es noch immer weitergehen müsse. Es sei schlicht
abscheulich, wie Menschen in gewissen Ländern behandelt werden,
wie ihre Rechte mit Füssen getreten werden und welche
Vorverurteilungen und sogar Gewalt, sie erleiden müssen. Er
wolle, dass von Grossbritannien aus ein Signal in die ganze Welt
gesendet werde, um Reformen diesbezüglich zu erreichen. Dies sei
der Grund, weshalb er sich sehr freue, "Kaleidoscope" zur
Gründung die besten Wünsche zu schicken, und ihnen alles Gute
bei ihrer Arbeit zu wünschen, schrieb Cameron weiter. Es gebe
keine Zweifel daran, dass diese Anliegen auch für die britische
Regierung enorm wichtig sind. Erst im vergangenen März habe er
einen neuen Plan veröffentlicht, welcher zeigt, wie die Regierung
in Bezug auf die Anliegen der LGBTs agieren wolle. So sehe man
etwa, dass man international in vierzehn Ländern aktiv
intervenieren wolle, um Verbesserungen zu erzielen. Dabei soll
es auch um Asylangelegenheiten gehen, aber auch um die Rechte
der Menschen vor Ort und darum die Rechte der Briten, welche
dorthin reisen oder dort arbeiten zu schützen. Er freue sich
darauf, dass sich "Kaleidoscope" mit ihren Anliegen in der Welt
einbringen werde, und auf die Fortschritte die damit weltweit in
Bezug auf die Gleichstellung erzielt werden können.
Mehr Infos findest Du auf der Website des Kaleidoscope Trust:
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