J'AI TUÉ MA MÈRE
(10.03.10/dom) Acht Minuten Standing Ovation am renommierten Filmfestival in Cannes: Wenn das kein Qualitätsmerkmal für einen Film ist!? Doch das ist nicht das einzige, was äusserst auffällig und bewundernswert an "J'ai tué ma mère" ist...

Geschrieben wurde dieses Drama nämlich von Xavier Dolan, welcher daneben auch die Regie für den Film geführt hat, und sich so ganz nebenbei auch noch gleich selber die Hauptrolle gab. Als er das Drehbuch geschrieben hat, war Xavier gerade mal sechzehn Jahre alt, und er wurde neunzehn, als er den Film schlussendlich fertig gemacht hatte. Mit der entsprechenden, jugendlichen Unbeschwertheit kommt "J'ai tué ma mère" daher.

Xavier Dolan hat sich seine Hauptrolle quasi auf den "Leib geschrieben" und dies spiegelt sich in der Authentizität des Films wieder. Ein Drama übers sich selber entdecken, über eigene Wünsche und Bedürfnisse und über die Suche nach der eigenen Sexualität.

Hubert Minel (Dolan) ist 17 und wohnt zusammen mit seiner Mutter (Dorval) in einem Vorort von Montreal. Die Beiden geraten immer mehr aneinander, da sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Für ihn ist seine Mutter zu oberflächlich, und sie will ihren Sohn nicht verstehen: Durch die stetigen Konflikte entfernen sich die Beiden immer weiter von einander, und obwohl sie den gleichen Haushalt teilen, leben sie zwei getrennte Leben mit kaum Berührungspunkten. Den willkommenen Ausgleich findet Xavier schliesslich bei seinem Freund Antonin...


 
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Regie: Xavier Dolan
Darsteller: Xavier Dolan, Anne Dorval, François Arnaud
Drehbuch: Xavier Dolan
Genre:Drama

Kinostart: 11.03.2010 (DCH), 26.08.09 (FCH)

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