UK: Prince William nimmt an Diversity Workshop einer Charity zu Ehren seiner Mutter teil

UK: Prince William nimmt an Diversity Workshop einer Charity zu Ehren seiner Mutter teil
Prince William nahm in Birmingham an einem Schul-Workshop teil, welcher sich mit Bullying befasst und vom Diana Award, einer Charity Organisation im Namen seiner Mutter, veranstaltet wurde. Bereits im September sprach sich der Prince als erster Royal gegen Anti-LGBT-Bullying und gegen Homophobie aus.

“We are all given labels. Some are true – some are not. Don’t define me by a label. Dare to think bigger! Celebrate difference!” Dieses Schild hielt Prince William während seinem Besuch am Bournville College in Birmingham. Der Anlass: Ein Diversity Workshop, welches vom Diana Award ausgerichtet wurde, einer Organisation im Namen von Williams Mutter Prinzessin Diana. Neben ihm nahm auch noch die ehemalige Jurorin von Fame Academy, Carrie Grant, an diesem Workshop teil.

Mit dieser Veranstaltung soll ein Zeichen gegen Bullying gesetzt werden, ein Anliegen, welches bereits Prinzessin Diana sehr am Herzen lag. Wichtig ist dabei nicht zuletzt auch die Unterstützung von LGBT-Jugendlichen, welche oft Opfer von Mobbing werden. Obwohl die königliche Familie hunderte von Charity-Organisationen unterstützt, ist es sehr selten, dass sie LGBT-Themen offen ansprechen. Prince William sorgte dabei für ein Novum. Bereits im vergangenen September nahm er an der gleichen Veranstaltung teil, und sprach sich dabei als erster öffentlich gegen Bullying von Schwulen, Lesben und Transgender, sowie gegen Homophobie aus. Seine Reaktion in Bezug auf Homophobie sei, dass er die Täter damit konfrontieren, und die Opfer unterstützen würde.

Erfreut ob dem royalen Besuch zeigte sich auch Tessy Ojo (Bild), Leiterin von The Diana Award, welche den Workshop organisiert. Man begrüsse die Unterstützung des Herzogs von Cambridge, indem er mithilft eine sicherere und bullying-freie Umgebung zu schaffen, in welcher die Diversität gefeiert statt als Bedrohung gesehen wird. Der Prince helfe auch, mehr Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema zu richten, erklärte Tessy Ojo weiter. Der Besuch habe auch eine unglaubliche Symbolkraft, den es zeige, dass wir alle gleich sind, ein Zeichen des vereint seins. Es sei genau dies, was man den jungen Menschen vermitteln wolle.

In anderen Bereichen wünschten sich die LGBT-Organisationen aber noch viel mehr Engagement von der königlichen Familie, insbesondere in Bezug auf den Commonwealth. Die britische Krone ist nämlich das Oberhaupt über diese Staatengemeinschaft, und noch immer leben rund 90 Prozent deren Bürger in Staaten, welche Gesetze gegen LGBTs und gegen Homosexualität kennen. Trotz mehrfacher Aufforderung hat sich die britische Monarchie diesbezüglich immer äusserst zurückhaltend gezeigt und diese Thematik noch nie öffentlich angesprochen. Weiter wurde auch kritisiert, dass sich noch kein Mitglied der königlichen Familie für Marriage Equality ausgesprochen habe. Diesbezüglich nehmen es die Royals sehr genau, denn es wird nicht gerne gehört, wenn sie politische Statements abgeben.

The Diana Award setzt sich in erster Linie für die Identität und die Entwicklung junger Menschen ein. Neben Prince William und Carrie Grant ist auch der britische Premierminister David Cameron Schirmherr über diese Organisation.

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