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Bist du nicht enttäuscht, dass du damals Music Star nicht
gewonnen hast?
Im Gegenteil. An diesem Abend sagte ich noch zu Salome
sie sollen doch bitte gewinnen (lacht). Ich dachte zum Beispiel
daran, dass ich am nächsten Morgen bereits um fünf das erste
Fotoshooting hätte absolvieren müssen und so.
Wenn man den Music Star gewinnt, da ist man so schnell unten,
wie man oben war. Man hat gar keine Zeit zu realisieren, was
überhaupt alles abgeht. Für mich war es eine tolle Erfahrung und
dadurch entstanden neue Kontakte.
Und so hat sich auch die Eurovisionstüre aufgemacht ….
Genau. Nun geht es eine Stufe weiter nach oben. Music
Star war für mich ein Anfang. Die Eurovision ist für mich ein
weiterer Schritt nach oben. Es geht um eine internationale
Bühne. Ich freue mich drauf.
Music Star, Eurovision … Gibt es darauf nicht auch kritische
Reaktionen?
Natürlich. Ich schwimme gerne gegen den Strom und gehe
mein Weg nach dem Motto "no risk, no fun." Wichtig ist, was man
daraus macht. Ich sammle Erfahrungen und Connections. Vor meinen
Augen habe ich vorallem das Ziel, etwas Eigenes zu machen. Solo.
Im Frühling kommt meine erste Single heraus …
Und wie wird sie klingen?
Eine Mischung aus Pop, Rock und Soul, mit einem
mediterranen Einschlag.
Schreibst du auch eigene Songs?
Ich arbeite dran. Die besten Ideen kommen unverhofft.
Zum Beispiel unter der Dusche, oder wenn ich schon am
Einschlafen bin.
Zwischendurch klinkt sich der Manager von Claudia in das
Gespräch ein und wir sprechen über die grosse Passion, welche
Gays für die Eurovision haben. Claudia freut sich: "Mit Lesben
und Schwulen hab ich die besten Partys. Meine Tänzer sind alle
schwul. Manchmal muss ich mich sogar wehren, damit ich nicht in
den Hintergrund rücke", lacht Claudia. (lp) |