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(07.10.10/lp) Die Tochter von Sting drückt mit ihrer ersten
CD "The Constant" auf die Tube. Wir haben das junge Talent
getroffen.
Foto: (c) Hope Audikana
Sie ist erst 19, wird Coco genannt - heisst jedoch
bürgerlich Eliot Paulina Sumner - und nun hat sie mit ihrer Band "I Blame Coco" ein cooles
Debütalbum veröffentlicht.
Bist du das erste Mal in der Schweiz
Ich war schon mal mit meiner Klasse in den Skiferien hier, aber
als Künstlerin bin ich das erste Mal in der Schweiz.
Ich habe gehört, dass Interviews nicht unbedingt deine
Lieblingsbeschäftigung sind...
Sagen wir es so: Ich bin ein besserer Zuhörer... Ich höre
lieber den Leuten zu... Aber über Musik könnte ich hingegen den
ganzen Tag sprechen.
Wie lange machst du schon Musik und wie lange hattest du an
diesem Album?
Ich schreibe Musik und spiele in Bands seit rund 5 Jahren.
An diesem Album haben wir für ein Jahr gearbeitet. Es ist fantastisch jetzt auf Promo-Tour zu sein, bei all diesen Radiostationen und so...
Wie kam es dazu, dass Robyn bei deiner ersten Single "Ceaser"
mitgewirkt hat?
Wir waren gerade im Studio in Schweden und ich hing mit dem
Produzenten Klas Åhlund rum. Der rief ihr an und
erzählte ihr, dass ich gerade da bin. Sie ist dann dazu
gestossen und ich hab ihr die Demoversion
vom Song abgespielt. Scheinbar gefiel ihr der Song so gut, dass
sie vorschlug selber mitzuwirken...
Gibt es eine andere Sängerin oder ein anderer Sänger, mit dem du gerne mal zusammenarbeiten
möchtest?
Es ist noch zu früh, um darüber nachzudenken. Momentan
konzentriere ich mich lieber auf die aktuelle Scheibe.
Im Song "Party Bag" singst du die ganze Zeit von "Vanilla Sky".
Wieso hast Du dem Song nicht den Titel "Vanilla Sky"
gegeben?
Nun, es gibt ja bereits den Film mit dem Titel "Vanilla Sky"... Aber ich fand es
lustiger, den Song "Party Bag" zu taufen. Darum geht es auch in
diesem Song, Humor zu haben und dass man sich auch über etwas lustig machen
darf.
Wer hatte die Idee mit diesem Pool im Clip zu "Selfmachine"?
Das war Alex Smith, der Regisseur.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat, besonders das Licht hat
er super hinbekommen.
Hast du schon mal daran gedacht, für England an den
Eurovision Song Contest zu gehen?
(lacht) Nein... Ich glaube ich bin dafür zu wenig brav...
Die englische Boulevardpresse geht nicht gerade zimperlich mit
Promis um... Was hast du für Erfahrungen gemacht?
Ja, sie machen sich gerne über Promis lustig und machen sie
auch mal gerne fertig... Aber ich habe eine Kollegin, die sich um die
Presse kümmert und sie macht das ganz gut. Man darf nicht vergessen,
dass man die Presse auch braucht, darum: Es ist besser mit
ihnen, anstatt gegen sie zu arbeiten.
Welcher Song auf dem diesem Album ist für dich besonders
persönlich?
"Playwright Fate": Da geht es darum, dass die ganze Welt am
kollabieren ist, dass alle am sterben sind und alles was du
machen kannst, ist den Liebsten zu sagen wie sehr du sie liebst,
bevor sie sterben. Und "It's About To Get Worse" ist auch sehr
persönlich...
Darf man also davon ausgehen, dass du eine melancholische
Person bist?
Ja!
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