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Paul Van Dyk begann seine Karriere als DJ im Jahre
1993. Er verkaufte bislang mehr als 2.3 Millionen Tonträger
und spielte auf seinen rund 110 bis 120 Auftritten pro Jahr vor
nahezu 3 Millionen Zuschauern. Soeben ist sein neues Album
"In Between" und seine neue Single "White
Lies" herausgekommen. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.
Die erste Single "White Lies" aus deinem neuen Album
"In Between" wird von der Pussycat Dolls-Sängerin
Jessica Suta gesungen. Wie bist du an sie heran gekommen?
Als der Track fertig war, wusste ich: Da muss eine sexy
Frauenstimme her. Ich habe sie also angerufen und ihr gesagt, dass
ihre Stimme zu diesem Song passen würde und ob sie Interesse
hätte.
Klingt einfach, aber ihre Telefonnummer findet man wahrscheinlich
nicht einfach so im Telefonbuch...
Nein, natürlich nicht (grinst). Ich hab ihre Telefonnummer
durch ihr Management bekommen. Wir sind ja beide bei der gleichen
Plattenfirma Universal Music unter Vertrag.
Kam sie zu dir ins Studio um den Song einzusingen?
Nein. Der Song wurde in Deutschland produziert, der Gesang nahmen
wir dann in Connecticut/USA auf und der Videoclip wurde
schliesslich in L.A. - im Club "Avalon", der extra
dafür umgebaut wurde - produziert.
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Gibt es andere Sängerinnen oder
Sänger, mit denen du schon immer mal zusammen arbeiten
wolltest?
Da gibt es viele. Aber es ist immer der kreative Moment, der
entscheidet, welche Stimme zu welchem Song passen würde. Im
aktuellen Album habe ich mit verschiedenen Künstlern zusammen
gearbeitet, beispielsweise mit dem Talking Heads-Sänger David
Byrne.
Du warst dieses Jahr auch an der Street Parade dabei...
Ich war zwar schon 3 oder 4 Mal in Zürich, doch an der Street
Parade war ich dieses Jahr das erste Mal aktiv mit von der Partie.
Bist du auch schon in schwulen Clubs aufgetreten?
Regelmässig unregelmässig, würde ich sagen. Am CSD
Berlin, zum Beispiel. Schwulsein ist für mich nichts
besonderes. Demokratie ist das beste System zusammenleben zu
können. Ich habe auch schon an Anlässen gespielt, wo die
ganze Gage zu Gunsten einer Aids-Organisation gegangen ist.
Welchen Song auf dem neuen Album gefällt dir am Besten?
Das kann ich dir so nicht sagen. Das Album ist sehr
abwechslungsreich, jeder Song lebt für sich. Man muss die
Scheibe mindestens ein Mal in voller Länge durchgehört
haben, um sie zu verstehen. Da ich mit verschiedenen
Künstlern zusammengearbeitet habe ist das Spannungsfeld jedes
Mal anders. Jeder Track ist auf seine eigene Weise
charakteristisch. |
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