PAUL VAN DYK
tel. Interview / August 07

Paul Van Dyk begann seine Karriere als DJ im Jahre 1993. Er verkaufte bislang mehr als 2.3 Millionen Tonträger und spielte auf seinen rund 110 bis 120 Auftritten pro Jahr vor nahezu 3 Millionen Zuschauern. Soeben ist sein neues Album "In Between" und seine neue Single "White Lies" herausgekommen. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Die erste Single "White Lies" aus deinem neuen Album "In Between" wird von der Pussycat Dolls-Sängerin Jessica Suta gesungen. Wie bist du an sie heran gekommen?
Als der Track fertig war, wusste ich: Da muss eine sexy Frauenstimme her. Ich habe sie also angerufen und ihr gesagt, dass ihre Stimme zu diesem Song passen würde und ob sie Interesse hätte.

Klingt einfach, aber ihre Telefonnummer findet man wahrscheinlich nicht einfach so im Telefonbuch...

Nein, natürlich nicht (grinst). Ich hab ihre Telefonnummer durch ihr Management bekommen. Wir sind ja beide bei der gleichen Plattenfirma Universal Music unter Vertrag.

Kam sie zu dir ins Studio um den Song einzusingen?

Nein. Der Song wurde in Deutschland produziert, der Gesang nahmen wir dann in Connecticut/USA auf und der Videoclip wurde schliesslich in L.A. - im Club "Avalon", der extra dafür umgebaut wurde - produziert.
 

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Gibt es andere Sängerinnen oder Sänger, mit denen du schon immer mal zusammen arbeiten wolltest?
Da gibt es viele. Aber es ist immer der kreative Moment, der entscheidet, welche Stimme zu welchem Song passen würde. Im aktuellen Album habe ich mit verschiedenen Künstlern zusammen gearbeitet, beispielsweise mit dem Talking Heads-Sänger David Byrne.

Du warst dieses Jahr auch an der Street Parade dabei...

Ich war zwar schon 3 oder 4 Mal in Zürich, doch an der Street Parade war ich dieses Jahr das erste Mal aktiv mit von der Partie.

Bist du auch schon in schwulen Clubs aufgetreten?

Regelmässig unregelmässig, würde ich sagen. Am CSD Berlin, zum Beispiel. Schwulsein ist für mich nichts besonderes. Demokratie ist das beste System zusammenleben zu können. Ich habe auch schon an Anlässen gespielt, wo die ganze Gage zu Gunsten einer Aids-Organisation gegangen ist.

Welchen Song auf dem neuen Album gefällt dir am Besten?

Das kann ich dir so nicht sagen. Das Album ist sehr abwechslungsreich, jeder Song lebt für sich. Man muss die Scheibe mindestens ein Mal in voller Länge durchgehört haben, um sie zu verstehen. Da ich mit verschiedenen Künstlern zusammengearbeitet habe ist das Spannungsfeld jedes Mal anders. Jeder Track ist auf seine eigene Weise charakteristisch.