Watch: Die queersten Momente der Oscars 2026
Obwohl sie eigentlich den Bösewicht im Film Weapons spielt, avancierte Aunt Glayds rasch zur LGBTI+ Ikone, und nun wurde Amy Madigan für diese Rolle auch noch mit dem Oscar für die Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Quasi ein Coming Out vor laufender Kamera hatte Andy Jurgensen: Er gewann den Oscar für den Besten Schnitt für One Battle After Another, und als sein Name fiel, küsste er erst seinen Partner bevor er auf die Bühne ging. Und er nannte ihn dann auch noch in seiner Dankesrede.
Von den Live-Performances blieb vor allem I Lied To You vom Film Sinners unter anderem mit der lesbischen Sängerin Brittany Howard in Erinnerung: Der Auftritt kommt sehr nahe an die beeindruckend gedrehte Szene im Film.
Dass sie sehr viel Humor hat, bewies einmal mehr Anna Wintour, welche zusammen mit Anne Hathaway auf die Bühne kam, welche demnächst in The Devil Wears Prada 2 zu sehen ist. Gemeinsam präsentierten sie den Award für Best Costume Design und danach für Best Makeup & Hairstyling... und Anna disst Anne gleich zweimal ;) Einmal, als sie keinen Kommentar zu Anne Hathaways Kleid abgeben wollte, und das zweite Mal, als sie Hathaway mit "Emily" ansprach.
Zusammen präsentierten auch Sigourney Weaver und ein glatt rasierter Pedro Pascal - und sie gab dabei mit "Get Away From Him, You B*tch!" auch eine ihrer berühmten Alien-Aussagen zum Besten. Diesmal an die Adresse von Kate Hudson, welche sich im Publikum mit Baby Yoda vergnügte.
Eine Reunion der besonderen Art feierten Nicole Kidman und Ewan McGregor auf der Bühne: Zum 25. Jubiläum von Moulin Rouge präsentierten sie zusammen den Oscar für den Besten Film und sie sangen auch noch einen Teil des berühmten Elephant Love Medley.
Barbra Streisand wiederum zollte ihrem verstorbenen Freund und Filmpartner Robert Redford Tribute. Sie standen gemeinsam für The Way We Were vor der Kamera.
Dolly Parton als weitere LGBTI+ Ikone wusste bereits im Vorfeld, dass sie gewonnen hat, nämlich einen Ehren-Oscar. Sie wurde mit dem Jean Hersholt Humanitarian Award ausgezeichnet.
Zu den weiteren Gewinner:innen des Abends gehörten unter anderem Michael B. Jordan als Bester Hauptdarsteller in Sinners, Jessie Buckley als Beste Hauptdarstellerin im Film Hamnet und Sean Penn als Bester Nebendarsteller im Film One Battle After Another. Dieser Film war es auch, welcher als Best Motion Picture Of The Year ausgezeichnet wurde, sowie für die Beste Regie, das Beste Adaptierte Drehbuch, das Beste Casting (erstmals verliehen) und den Besten Schnitt. Sinners wiederum wurde zusätzlich für das Beste Original Drehbuch zum Gewinner gekürt, sowie für die Beste Cinematography und den Besten Soundtrack.
Mr. Nobody Against Putin wurde zur Besten Doku gewählt, K-Pop Demon Hunters als Bester Animationsfilm und Affeksjonsverdi als Bester Internationaler Film.
Bei den ganzen Afterpartys sorgten insbesondere die beiden Heated Rivalry-Jungs Hudson Williams und Connor Storrie für Aufsehen. Sie besuchten die Party von Vanity Fair, ebenso wie Sarah Paulson und Holland Taylor, sowie Colman Domingo.