FILM: Rose

FILM: Rose
Basierend auf wahren Gegebenheiten erzählt Rose ein wichtiges Kapitel queerer Geschichte aus dem 17. Jahrhundert: Der Film wurde während der Weltpremiere an der diesjährigen Berlinale mit Standing Ovations gefeiert und die grossartige Sandra Hüller wurde für ihre Rolle mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Ausgehend von einem realen Gerichtsfall aus dem Jahr 1721, teilt der österreichische Regisseur Markus Schleinzer mit Rose ein wichtiges Kapitel Queer History. Eine Geschichte von weiblicher Freiheitssuche und Selbstverwirklichung in einer Zeit und Kultur, die Frauen genau dies verwehrte. Während der Weltpremiere an der Berlinale 2026 gefeiert, ist es gerade die grandios unsentimentale Darstellung der Rose, mit welcher Sandra Hüller sowohl die Jury wie auch das Publikum in ihren Bann zog und deshalb  für ihre schauspielerische Leistung mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.

In den Wirren des Dreissigjährigen Kriegs erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Zum Missfallen der Dorfgemeinde kann er ein Dokument vorlegen, das ihn als Erben eines lange verlassenen Gutshofs ausweist. Der Fremde setzt alles daran, hier sein Glück zu finden. Doch sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz wird durch sein Geheimnis erschwert: Er hat den Weg hierher unter falscher Identität auf sich genommen – und unter Vortäuschung des männlichen Geschlechts. Um seine Ziele zu erreichen, schreckt er auch nicht vor einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Grossbauern zurück. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

In Rose kämpft eine alleinstehende Frau um jene Anerkennung in der Gesellschaft, welche ihr zusteht. Die vielen, gut dokumentierten Fälle von Frauen, welche sich in der europäischen Geschichte als Männer ausgaben, um an ihr Ziel für ein gerechteres Leben zu kommen, wurden auch für die Handlung in Rose hinzugezogen. Dabei legte der Filmemacher und Schauspieler Markus Schleinzer grossen Wert auf historische Authentizität. 

Genre:
LGBTI+, Drama, Geschichte

Filmlänge:
95 Minuten

Regie:
Markus Schleinzer

Cast:
Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, Maria Dragus, Annalisa Hohl, Robert Gwisdek, Augustino Renken, Maurice Leonhard, Anni Molke, Emma Bahlmann, Bastian Trost, Sven-Eric Bechtolf, Rainer Egger, Martine Schambacher, Anne Klein, Marius Huth uam.

Kinostart:
7. Mai 2026

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