DEUTSCHLAND: Drei Verletzte bei Messerangriff vor LGBTI+ freundlicher Bar in Berlin

DEUTSCHLAND: Drei Verletzte bei Messerangriff vor LGBTI+ freundlicher Bar in Berlin
Nachdem sie von einer Barmitarbeiterin abgewiesen wurden, griffen drei unbekannte Täter zum Messer: Vor der LGBTI+ freundlichen Bussi Bar in Berlin-Neukölln wurden erst die Mitarbeiterin, und danach auch zwei Männer, die ihr zu Hilfe eilten, mit einem Messer verletzt. Die beiden Männer mussten ins Spital gebracht werden und sich einer Operation unterziehen.

Die Bussi Bar ist besonders am Wochenende bis früh in den Morgen offen und befindet sich an der Pannierstrasse in Berlin-Neukölln, im Kiez zwischen Landwehrkanal und Sonnenallee. Die Gegend ist bekannt für sein Nachtleben und es gibt viele Bars und Restaurants.

In der Nacht auf Samstag wollten drei Unbekannte die LGBTI+ friendy Bussi Bar besuchen, wurden aber von einer Barmitarbeiterin abgewiesen. Dies wollten die drei Männer nicht akzeptieren und sie begannen auf die Frau einzuschlagen. Darauf eilten ihr zwei andere Männer zu Hilfe. Der eine konnte zwei der Angreifer kurz festhalten, bevor sie sich aber losreissen konnten. Erst dann bemerkte der Mann, dass er offenbar eine Stichverletzung am Bein erlitt. Kurz darauf kamen die Angreifer nochmals zurück und verletzten auch den zweiten Helfer mit einer Stichwaffe. Auch er erlitt Stich- und Schnittverletzungen am Bein und am Gesäss. 

Gäste alarmierten die Polizei, doch die drei unbekannten Täter sind bereits wieder geflüchtet. Die darauf eingeleitete Fahndung brachte bislang keine Erkenntnisse. Die beiden verletzten Männer wurden erst von weiteren Gästen der Bar versorgt und danach mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Aufgrund der schwere der Verletzungen mussten sie sich einer sofortigen Operation unterziehen. Die Barmitarbeiterin erlitt Verletzungen im Gesicht, wollte diese aber nicht im Spital behandeln lassen.

Laut der Berliner Zeitung und des rbb ermittelt derzeit die Kriminalpolizei in diesem Fall, da sie weder von einer politisch motivierten noch von einer queerfeindlichen Tat ausgehen. Sollte sich das Motiv aber diesbezüglich ändern, würde der Staatschutz mit den weiteren Untersuchungen betraut.