SCHWEIZ: Das Pink Apple stellt sein Programm 2026 vor
Das grösste queere Filmfestival der Schweiz, das Pink Apple in Zürich und Frauenfeld, glänzt auch in diesem Jahr wieder mit einem facettenreichen Programm und spannenden Schwerpunktthemen. Aus einer Auswahl von insgesamt rund 600 Filmen, welche für die Ausgabe 2026 eingereicht wurden, ist nun das finale Programm bestehend aus 49 Lang- und 30 Kurzfilmen zusammengestellt worden. Die ausgewählten Werke stammen aus fünf Kontinenten und 28 dieser Filme werden als Schweizer Premieren präsentiert.
Besonders erfreulich ist dabei auch, dass alle Gewinner:innen der Teddy-Verleihungen der diesjährigen Berlinale auch am Pink Apple gezeigt werden. So etwa der Eröffnungsfilm Der Heimatlose, der in Zürich als internationale Premiere gezeigt wird. Filmemacher Kai Stänicke, welcher dafür mit dem Teddy Jury Award geehrt wurde, wird den Film dabei persönlich vorstellen. Weiter werden als Schweizer Premiere auch die beiden anderen, ausgezeichneten Teddy-Filme Barbara Forever, sowie Ivan & Hadoum zu sehen sein.
Acht Langfilme werden dabei im internationalen Wettbewerb gezeigt und sie gehen ins Rennen um den Pink Apple für den Besten Film. Erstmals wird in diesem Jahr zudem unter diesen acht Filmen auch der Milchjugend Award vergeben, verliehen durch eine Jugendjury. Der Ehrenpreis 2026, der Golden Apple, geht zudem an Monika Treuts. Die Regisseurin wird dabei am 6. Mai auch an einem Filmtalk teilnehmen und ihren neusten Dokumentarfilm Cooking Up Democracy erstmals zeigen.
Im internationalen Kurzfilmwettbewerb werden insgesamt 19 ausgewählte Werke aus 14 Ländern in drei Programmen zu sehen sein: Diese tragen die Titel Still Standing, Take Me Home und Träum weiter. Eine dreiköpfige Jury wird dabei den Pink Apple für den Besten Kurzfilm verleihen.
Neben dem queeren Filmschaffen aus aller Welt, so gibt es auch diesmal wieder drei Schwerpunktthemen, welche beim vielseitigen Rahmenprogramm im Fokus stehen werden. So wird es Podiumsdikussionen und Special Screenings über Formen der Nicht-Monogamie, Queere Clubkultur im Wandel der Zeit und zu Queerness und Behinderung geben.
Das 29. Pink Apple findet in diesem Jahr vom 28. April bis zum 7. Mai in Zürich und danach direkt anschliessend vom 8. bis zum 10. Mai in Frauenfeld statt. Das Filmfestival wird dabei in Zürich insbesondere das Riffraff, sowie das Arthouse Le Paris und das Filmpodium bespielen, und in Frauenfeld das Kino Luna. Das Festivalzentrum in Zürich ist zudem im Gleis gleich neben dem Regenbogenhaus und im Kulturlokal KAFF in Frauenfeld. Zu einem Filmfestival gehören natürlich auch Partys, und die werden wiederum im Heaven, sowie an der Heldenbar im Provitreff gefeiert.
Der Vorverkauf für die Kinotickets startet am 17. April über die Webseite des Festivals.