Dieser spanische Fussballstar ist ein wahrer LGBTI+ Ally!

Es tue ihm sehr Leid, dass ein Spieler heute noch immer nicht frei sagen kann, dass er schwul ist. Es spiele doch keine Rolle, welche Orientierung eine Person hat, wenn es darum geht einen Job wie eben Fussball auszuüben. Schlussendlich sei es doch ein Partner, der wie Du trainiert, der wie Du arbeitet und der wie Du Fussball spielt: Diese Worte stammen vom spanischen Fussballstar Aitor Ruibal, als er sich einmal mehr deutlich gegen LGBTI+ Feindlichkeit geäussert hat.

Als Captain des spanischen Erstligisten Real Betis Balompié aus Sevilla hat er eine wichtige Funktion innerhalb der Mannschaft. Der beste Weg um Akzeptanz zu fördern, Tabus zu brechen und gegen LGBTI+ Feindlichkeiten vorzugehen, sei über Aufklärung, und jene Botschaften von queeren Athlet:innen und ihren Verbündeten zu verbreiten. Darauf müsse man den Fokus richten, damit man sich freier fühlen kann, seine Orientierung öffentlich zu machen und feindliches Verhalten zu eliminieren.

So erklärte er in einem Interview mit der spanischen Zeitung El Pais weiter, dass Sport und Fussball im Besonderen ein Schmelzpunkt sei: Als beliebtester Sport werde Fussball zwar auf allen Kontinenten gespielt, doch es fehle noch immer an queerer Repräsentation.

Ruibal setzt immer wieder gerne Zeichen, auch wenn er dafür Hasskommentare einstecken muss. So färbte er auch schon seine Haare rosa, und wehrte sich dabei energisch gegen LGBTI+ feindliche Reaktionen.