Kritik an der NHL wegen Pink Washing mit Heated Rivalry

Die höchste Eishockeyliga Nordamerikas, die NHL, ist derzeit Feuer und Flamme für Heated Rivalry: NHL-Chef Gary Bettman prallte damit, dass er die Serie in einer Nacht durchgeschaut hat, in den Pausen der Hockeyspiele gibt es immer wieder Anspielungen auf die Serie und durch den Erfolg von Heated Rivalry schauen gerade so viele junge Frauen Eishockey wie wohl nie zuvor. Doch nun gibt es Kritik aus der LGBTI+ Community - und zwar berechtigte!

Die NHL scheint Heated Rivalry für sich zu kommerzialisieren, und dies, obwohl gerade dieser Sportverband in den vergangenen Jahren Pride-Trikots und auch regenbogenfarbene Bänder an den Eishockeystöcken verboten hat.

Eine Sportart, deren Mannschaften, im Gegensatz etwa zur obersten Footballliga, immer häuftiger die Pride-Nächte absagten.

Und dies, obwohl es in der gesamten Liga wohl aktuell etwas mehr als 1'000 Spieler gibt, und es derzeit keinen einzigen hat, der sein Coming out gewagt hat.

Aus diesem Grund ist die Forderung aus der Community klar: Wenn sie schon auf den Heated Rivalry-Zug aufspringen wollen, dann sollen sie auch die gleichen Werte wie Respekt, Inklusion und Diversität anwenden, denn dafür steht die Serie schliesslich.