Watch: 250 Dollar Busse pro Tag für diesen Gartenzaun...

Passiert ist es nicht irgendwo in den ländlichen Gebieten des Mittleren Westens, sondern tatsächlich im queeren Hotspot Key West: Ein lesbisches Paar erhielt tatsächlich eine Busse von 250 US-Dollar pro Tag, weil sie einen kleinen Teil ihres Gartenzauns in den Regenbogenfarben angestrichen haben... doch nun steht die LGBTI+ Community zusammen und wehrt sich!

Kurz darauf haben mehr als 50 Nachbarn sich dem Paar angeschlossen und ihren Gartenzaun ebenfalls in den Pride-Farben angemalt. Doch um eine noch höhere Busse zu vermeiden, haben die meisten von ihnen, und auch das lesbische Paar, ihren Zaun mittlerweile wieder weiss gestrichen. Doch gleichzeitig haben sie eine Klage gegen die Stadtbehörden eingereicht.

Doch wie ist es soweit gekommen? Florida hat die Anordnung des US-Transportministers noch so gerne angenommen und alle Gemeinden und Städte im Bundesstaat beauftragt, ihre Regenbogen-Fussgängerstreifen zu entfernen. Auch Key West hat dem Druck nachgegeben und die Pride-Fussgängerstreifen entfernt. Um dagegen zu protestieren, hat das lesbische Paar darauf den Gartenzaun angemalt.

Nun müssen sich die Gerichte mit dem Fall auseinandersetzen, und für den Ort dürfte es noch weit gravierendere Konsequenzen haben: Key West lebt von seinen queeren Tourist:innen wie kaum ein anderer Ort in den USA. Durch diesen LGBTI+ feindlichen Gartenzaun-Streit bekommt die Stadt nun wohl mehr Aufmerksamkeit als es ihr lieb sein dürfte. Florida kämpft ohnehin bereits mit ausbleibenden queeren Tourist:innen aus dem Ausland, und dieser Streit dürfte die Krise noch zusätzlich verschärfen.

Infos zum Gerichtsfall findest Du hier.

Foto: The lawsuit, Sohn v. City of Key West
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