Watch: Queerem Student wird Mikro während seiner Rede abgedreht...

Bryce Dershem durfte als Jahrgangsbester die Abschlussrede der Eastern Regional High School in Voorhees im US-Bundesstaat New Jersey halten: Er wollte dabei von seinem Coming out, von seinen psychischen Problem und dunklen Gedanken, welche durch Corona nur noch verschlimmert wurden, sprechen, doch bereits nach wenigen Worten zog ihm der Schulleiter förmlich den Stecker.

Was für das Publikum nach Tonproblemen aussah, nutzte der Schulleiter, um Dershem darauf hinzuweisen, dass er sich an die durch die Schulleitung genehmigte Rede halten solle. Doch Dershem dachte nicht daran und fuhr seine Rede fort, diesmal ohne Script und rein aus seinen Gedanken.

Dershem wollte sich nicht zensurieren lassen, und er wollte nicht, dass Teile seiner eigenen Persönlichkeit, auf welche er stolz sei, einfach aus der Rede gestrichen werden. Selbst die Regenbogenfahne, welche er während der Rede trug, wollte man ihm verbieten, doch der Student weigerte sich, sie abzuziehen.

Schon im Vorfeld, als er einen Entwurf einreichte, wurde ihm klar und deutlich mitgeteilt, dass dies eine Abschlussrede sei, und nicht seine persönliche Therapiestunde. Der junge Student zog seine persönliche Rede aber durch, und erhielt dabei viel Zuspruch von anderen Jugendlichen und Zuschauern...

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