FILM: La Bola Negra

FILM: La Bola Negra
Er ist der offizielle Oscar-Beitrag von Spanien, und schon jetzt gilt La Bola Negra als heissester Anwärter für den wichtigsten Filmpreis. Die Geschichten von drei jungen, schwulen Männern, die in verschiedenen Lebenswelten und zu verschiedenen Zeiten lebten, sind für den Film geschickt ineinander verwoben worden. Bildgewaltig umgesetzt ist La Bola Negra ein Muss für die grosse Kinoleinwand!

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In Cannes mit der Goldenen Palme für die Beste Regie und in Toronto mit dem Publikumspreis ausgezeichnet: Damit hat La Bola Negra während der Festivalsaison die Weichen für die Oscars gestellt. Als offizieller Beitrag von Spanien wird er bereits jetzt von den Kritikern als Favorit gehandelt.

Carlos González, Milo Quifes, Elite-Darsteller Miguel Bernardeau und Publikumsliebling Guitarricadelafuente glänzen als Darsteller in La Bola Negra, und zudem haben mit Glenn Close und Penélope Cruz auch noch zwei grossartige Hollywood-Schauspielerinnen einen Gastauftritt. Dass Pedro Almodóvar den Film des Regie-Ehepaars Javier Ambrossi und Javier Calvo auch noch produziert hat, ist quasi noch das Tüpfelchen auf dem i.

In La Bola Negra werden drei junge schwule Männer porträtiert, welche zu verschiedenen Zeiten im 20. und 21. Jahrhundert in Spanien leben. Wie durch ein unsichtbares Band sind ihre verschiedenen Lebenswelten trotz der zeitlichen Abstände miteinander verwoben.

Kantabrien 1937: Der Trompeter Sebastián dient als Soldat in einem Krankenhaus der franquistischen Armee. Er hat eigentlich den Auftrag, den verwundeten republikanischen Kriegsgefangenen Rafael zu bewachen, doch zwischen den beiden entsteht eine unverhoffte Anziehung. Umso härter trifft es ihn, als er die zunehmende Gewalt, die Rafael angetan wird, miterleben muss.

Granada 1932: Auf Druck seines Vaters bewirbt sich Carlos, der Spross einer angesehenen Familie, um die Mitgliedschaft im elitären Casino. Sein Antrag wird aber abgelehnt, denn es sind Gerüchte über ihn im Umlauf, dass er Männer liebe. Während seine Mutter ihn schützen und nach Madrid schicken will, wo er offener leben könnte, insistiert der Vater, Carlos müsse diese Gerüchte zurückweisen und für die Aufnahme im Casino kämpfen.

Madrid 2017: Alberto durchlebt gerade schwierige Zeiten: Als Dramatiker ist er gescheitert, er führt zwar eine Beziehung mit Javier, hangelt sich aber gerade von Grindr-Date zu Grindr-Date, daneben forscht er zu queerer Musik der 1920er Jahre und mit seiner Mutter kriegt er sich häufiger in die Haare. Völlig unerwartet trifft ihn die Nachricht vom Tod seines Grossvaters. Kennengelernt hat er ihn nie, doch trotzdem hat er ihm persönlich ein Couvert mit geheimnisvollem Inhalt hinterlassen.

La Bola Negra basiert auf dem unvollendeten Manuskript des Dichters Federico García Lorca. Ebenso kunstvoll wie bildgewaltig umgesetzt, ist der Film ein Muss für die grosse Kinoleinwand.

Genre:
LGBTI+, Drama, Geschichte

Filmlänge:
160 Minuten

Regie:
Javier Calvo, Javier Ambrossi

Cast:
Guitarricadelafuente, Miguel Bernardeau, Carlos González, Milo Quifes, Lola Dueñas, Penélope Cruz, Glenn Close

Kinostart:
19. November 2026

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