Die queeren Gewinner:innen von Cannes

Bei den renommierten Filmfestspielen in Cannes wurden die begehrten Palmen verliehen... und auch queere Highlights waren unter den Gewinner:innen.

Bereits mit dem Film Close traf er uns mitten ins Herz und auch der neue Film des queeren, belgischen Filmemachers Lukas Dhont war wieder siegreich in Cannes: Valentin Campagne und Emmanuel Macchia wurden beide für ihre Rollen in Dhonts Coward (Bild) als Beste Schauspieler ausgezeichnet. 

Der Film handelt von zwei Männern, welche an der Front im 1. Weltkrieg kämpfen. Ein improvisiertes Theaterstück durchbricht ihren tristen Alltag und es entsteht eine besondere Beziehung zwischen ihnen.

Mit der Goldenen Palme für die Beste Regie wurde zudem das Regisseur-Ehepaar Javier Ambrossi und Javier Calvo aufgezeichnet: Ihr Film, La Bola Negra, erzählt von drei Männern, die in verschiedenen Zeitepochen leben, deren Geschichten aber einerseits durch ihre Homosexualität, aber auch durch Schmerz, Begehren und die Spuren, die sie in ihrem Leben hinterlassen, verbunden sind. Im Film spielen unter anderem Glenn Close und Penélope Cruz mit.

Der Film Teenage Sex And Death At Camp Miasma von Jane Schoenbrun erhielt zudem die Queer Palm.

Die queeren Gewinner:innen von Cannes