FILM: Pillion
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Colin lebt noch bei seinen Eltern, er ist eher scheu, unscheinbar und er lässt sein Leben eher passiv an sich vorbeiziehen. Doch damit ist schlagartig Schluss, als er auf Ray trifft: Ein selbstbewusster Biker und Anführer eines queeren Motorradclubs. Zwar charismatisch, weiss er aber genau, was er will und lebt nach klaren Regeln. Er nimmt Colin unter seine Fittiche, macht ihn zu seinem Sub und damit zu einem Teil seiner queeren, kinky Community.
Die kraftvollen Maschinen, die schummrigen Bars und der Asphalt sind das eine, doch Colin entdeckt mit der Beziehung zu Ray auch seine Sexualität ganz neu. Doch mit der Zeit merkt er auch, dass es ein schmaler Grat zwischen Hingabe und Selbstzweifel ist, und als das Neue seinen anfänglichen Reiz verliert, muss er sich entscheiden, ob er sich wirklich in dieser Welt, der kompromisslosen Unterordnung, aufgehoben fühlt.
Dem britischen Filmemacher Harry Lighton ist mit Pillion ein einzigartiges Debüt gelungen, welches an der Weltpremiere bei den renommierten Filmfestspielen in Cannes mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet wurde. Basierend auf dem Roman Box Hill von Adam Mars-Jones spielt Alexander Skarsgård den selbstbewussten Ray und Harry Melling den zurückhaltenden Colin. Skarsgård war es denn auch, der Pillion im vergangenen Herbst persönlich am Zurich Film Festival vorgestellt hat. Jake Shears, Frontmann der Scissor Sisters, gibt zudem sein Schauspieldebüt im Film.
Pillion ist eine alles andere als gewöhnliche Romcom. Der Film taucht ein in die Welt des Fetisch und des BDSM, der queeren Subkultur und der Motorradclubs: Getragen von den grandiosen, schauspielerischen Leistungen, von einem durchdachten und mutigen Drehbuch, sowie von ebenso expliziten wie eigenwillig inszenierten Bildern.
