UK: Neues P*rn*graphiegesetz stellt verschiedenste Fetische unter Strafe
Grossbritannien greift durch in Bezug auf Pornographie: Zuerst müssen seit einiger Zeit alle User von Erwachseneninhalten ihr Alter verifizieren, und am 6. November tritt nun ein weiteres Gesetz gegen sexuelle Inhalte in Kraft und damit werden verschiedenste Fetische verboten. Plattformen wie IWantClips, welche solche Inhalte von privaten Verbreiten, stehen nun vor grösseren Schwierigkeiten, denn sie müssen solche Inhalte nun löschen. Beim Beispiel der Plattform IWantClips wurden insgesamt 17 Fetisch-Kategorien gelöscht. Doch es betrifft nicht nur die Plattformen, sondern auch die privaten "Creators" etwa für OnlyFans.
Bei den 17 Kategorien handelt es sich um solche, welche rein theoretisch gefährlich werden und zu Verletzungen oder schwerwiegenderen Folgen führen könnten. So werden ab dem 6. November unter anderem Bilder, Filme und Clips verboten, welche Erstickungsfanasien zeigen, wenn sich eine Person auf das Gesicht oder die Brust der anderen setzt, wenn eine Person der anderen Mund mit der Hand zu hält oder auch das Schlagen auf den Kehlkopf oder das Trampeln mit Füssen auf eine Person.
Besonders heikel ist die Tatsache, dass dieses Verbot auch rückwirkend für diese Inhalte gilt, welche auch weit zurück liegen und damals online gestellt wurden. Es gilt zudem für alle, die in UK wohnhaft sind, sowie für Creators, welche vor Ort drehen. Auch Inhalte von internationalen Creators, welche gegen dieses Gesetz verstossen, dürfen in Grossbritannien nicht mehr zu sehen sein.
Dies ist die vollständige Liste der Fetisch-Kategorien von IWantClips in englisch, welche ab dem 6. November verboten sind: ass smothering, BBW face-sitting, jeans face-sitting, chest-sitting, throat-bustin, breast smothering, breath play, butt drops, choking fantasy play, face-sitting, foot smothering, hand-over-mouth scenarios, scissorholds, squeeze-smothering, throat-busting fantasy, plastic fetish, trampling fantasy.
Bei einem Verstoss gegen dieses Gesetz können Haftstrafen drohen: Wer solches Material besitzt, kann mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden. Wer zudem solche Inhalte in Umlauf bringt, muss mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen. Dabei gilt dies auch, wenn solche Videos und Clips schon lange vor dem 6. November auf persönlichen Geräten oder in Clouds gespeichert wurden. Laut Gesetz müssen solche Inhalte überall bis zum 5. November vollständig gelöscht werden.
Ob auch andere Plattformen wie Pornhub ähnliche Löschaktionen durchführen wie IWantClips wird sich zeigen.