Immer mehr Absagen im Kennedy Center in Washington DC

Richard Grenell ist Best Buddy von Donald Trump und offen schwul: Er wurde vom Präsidenten mit der Programmierung des Kennedy Centers betraut - doch damit hat er nun ein riesiges Problem. Es hagelt Absagen und nachdem bereits das Weihnachtskonzert abgesagt werden musste, steht es nun auch um die Silvesteranlässe ziemlich schlecht.

Seit Donald Trump das renommierte Kulturzentrum in Washington DC nämlich auf illegale Weise in The Trump Kennedy Center umbenannt hat, sagen immer mehr Künstler:innen ihre Auftritte ab. So etwa Jazz-Legende Chuck Redd an Weihnachten.

Eigentlich hätte mit The Cookers an Silvester eine hochangesehene Jazzband auftreten sollen, doch sie sagten nun wenige Tage vor dem Anlass ebenfalls ab.  Auch Folk-Sängerin Kristy Lee, deren Auftritt für den Januar vorgesehen war, hat aus Protest ihre Engagament zurückgezogen. Im April hätten zudem Doug Varone and Dancers auftreten sollen, doch sie verzichten nun ebenfalls.

Gerade die Feiertage sind für das Kennedy Center normalerweise äusserst lukrativ, doch die finanzielle Lage dürfte sich mit den vielen Absagen nun zusätzlich verschlechtern. Richard Grenell verteidigt derweil die Handlungen von Trump weiter und droht wegen den Absagen mit Millionenklagen.

Bild: © Der Berzerker from Washington, DC, USA - Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.
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