Watch: Nach Berlin - die Hamburg Pride mit Rekordbeteiligung

Eine Woche nach dem Anschlag in Berlin fand an diesem Samstag die Hamburg Pride statt - und es gab eine Rekordbeteiligung: Ein starkes Zeichen der queeren Sichtbarkeit, für die Rechte der LGBTI+ Community und der Solidarität!

Die Pride war in diesem Jahren ernster und auch politischer. Rund 300'000 Queers und ihre Allys, darunter auch viele Politiker:innen aus dem ganzen Land, waren mit dabei, begleitet von 55 Trucks - darunter auch ein Wagen des Christopher Street Day Berlin. Die Teilnehmenden auf diesem Wagen waren alle in schwarz gekleidet. 

An der Pride wurde auch an die Opfer von Berlin gedacht, dabei sprachen viele Teilnehmende einerseits von Trauer, aber auch von Wut. Viele trugen zudem eine schwarze Armbinde in Erinnerung an die Opfer des Anschlags.

Wie die Polizei mitgeteilt hat, blieb die Stimmung friedlich und es kam zu keinen Zwischenfällen.

Brauchst Du Hilfe und möchtest Du mit jemandem sprechen? Hier findest Du Hilfe:

Die Schweizer LGBT+ Helpline steht Dir unter der Nummer 0800 133 133 kostenlos zur Verfügung. Mehr Infos: lgbt-helpline.ch

Über die Webseite stophate.ch kannst Du zudem einfach online und in verschiedenen Sprachen Hate Crimes an die LGBTIQ Helpline, der offiziellen Meldestelle für queerfeindliche Hassverbrechen, melden.

Weitere Information erhältst Du auch unter:
Du-bist-du.ch: Beratung und Information
Milchjugend: Übersicht über queere Jugendgruppen
Transgender Network Switzerland: Dachorganisation für trans Menschen
LOS: Lesbenorganisation Schweiz
Pink Cross: Dachorganisation schwuler und bisexueller Männer