DEUTSCHLAND: Berliner Kulturinstitutionen zeigen Solidarität mit LGBTI+ Community

DEUTSCHLAND: Berliner Kulturinstitutionen zeigen Solidarität mit LGBTI+ Community
Die Regenbogenbank im Berliner Tiergarten, welche im Gedenken an die Opfer des Anschlags auf den CSD Berlin aufgestellt wurde, ist in wenigen Monaten bereits mehrfach zerstört worden. Nun zeigen verschiedenste renommierte Kulturinstitutionen von Berlin ihre Solidarität mit queeren Menschen und stellen ihrerseits Bänke in Regenbogenfarben auf.

Kurz nach dem Anschlag auf den CSD Berlin, wurde am Tatort im Berliner Tiergarten eine Bank in Regenbogenfarben aufgestellt und ein Baum gepflanzt. Dies um einen Ort des Gedenkens für die Opfer zu schaffen, ein Symbol für Vielfalt, aber auch der Trauer. Beim Anschlag kam eine Frau ums Leben und dreissig Personen wurden verletzt.

Doch in diesen erst wenigen Monaten, in der dieser Gedenkort besteht, wurde er bereits mehrfach von Vandalen mutwillig zerstört. Ursprünglich hatten Barbie Breakout und Simon Dömer darauf die Idee, jedesmal mal wenn die Regenbogenbank zerstört wurde, nicht nur diese wieder zu reparieren, sondern noch eine zusätzliche Regenbogenbank im Berliner Tiergarten aufzustellen.

Nun haben sich aber auf eine Initiative des Berliner Ensemble verschiedenste renommierte Kulturinstitutionen gemeldet und ihrerseits erklärt, dass sie als Solidarität mit der LGBTI+ Community bei ihren Kulturorten neue Bänke aufstellen oder bestehende in Regenbogenfarben anmalen werden. Neben dem Berliner Ensemble wollen auch der Friedrichstadt-Palast, die Staatsoper Unter den Linden, das Maxim Gorki Theater, das Deutsche Theater, die Komödie am Kurfürstendamm, die Sophiensæle und das HAU Hebbel am Ufer bei dieser Aktion mitmachen.

Die Kultureinrichtungen Berlins stehen für eine diverse und bunte Stadtgesellschaft und sind Orte des friedlichen Miteinanders und des offenen Austauschs, schreibt das Berliner Ensemble in den Sozialen Medien. Man setze ein Zeichen in Solidarität mit der queeren Community gegen die wiederholte Zerstörung des Gedenkorts für die Opfer des CSD-Anschlags und gegen Queerfeindlichkeit, heisst es weiter.

Weiter rufen die Initianten dieser Solidaritätsaktion auch Firmen und Privatpersonen dazu auf, diese Aktion zu unterstützen und ihrerseits Regenbogenbänke bei sich aufzustellen.

Mehr Infos zu dieser Initiative findest Du auch hier.