TÜRKEI: Über 150 Verhaftungen bei Protesten für die Rechte von LGBTI+
Am Wochenende fanden in der Türkei gezielt Razzien an queeren Treffpunkten, bei Organisationen und bei LGBTI+ Aktivist:innen statt. In der Folge wurden mindestens 50 Personen verhaftet und gegen mehr als 160 wird ermittelt.
Um gegen dieses feindliche Vorgehen der Behörden zu demonstrieren, gingen am Dienstag in Istanbul und Ankara queere Menschen mit ihren Verbündeten auf die Strasse, doch wieder griff die Polizei mit aller Härte durch und verhaftete mindestens 150 Personen. Bilder zeigen, wie Polizist:innen in Vollmontur gegen die Demonstrierenden vorgehen.
LGBTI+ Organisationen kritisieren die Regierung Erdogan massiv und sprechen von verfassungswidrigem Verhalten. Es sei ungesetzlich, Personen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität zu verhaften, doch die Behörden würden dies mit dem Schutz der Familienwerte rechtfertigen.