UK: Brand in Gay Club soll Unfall gewesen sein

UK: Brand in Gay Club soll Unfall gewesen sein
Als Ende April in der Nacht auf Sonntag ein Brand im gut besuchten Gay Club Pink Punters im britischen Milton Keynes ausbrach, ging die Polizei erst von Brandstiftung aus. Nun wurden neue Erkenntnisse veröffentlicht und das Blatt hat sich gewendet. Der Mann, der wegen Verdachts auf Brandstiftung verhaftet wurde, ist ebenfalls wieder freigelassen worden.

Das Gebäude, in dem sich der LGBTI+ Club Pink Punters in Milton Keynes befand, ist praktisch vollkommen zerstört. Glücklicherweise sind aber keine Menschen zu Schaden gekommen, obwohl der Club am letzten April-Wochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag gut besucht war. Kurz darauf wurde ein Mann wegen Verdachts auf Brandstiftung verhaftet, und bereits kurze Zeit später gegen Zahlung einer Kaution wieder freigelassen.

Der Verdacht auf Brandstiftung scheint sich nicht erhärtet zu haben, wie die Polizei nun mitteilt. Wie die Thames Valley Police informiert, habe man bei den Ermittlungen eng mit der Feuerwehr von Buckinghamshire zusammengearbeitet. Man habe dabei keine Hinweise auf eine mögliche Straftat gefunden. Man gehe davon aus, dass der Brand auf einen Unfall zurückzuführen ist. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden.

Wie schon kurz nach dem Feuer, so lobte die Polizei noch einmal die gute Arbeit des Personals des Pink Punters, welches es geschafft habe, dass alle das Lokal verlassen konnten, ohne dass jemand verletzt wurde. Und dies, obwohl zum Zeitpunkt des Brandes mehrere Hundert Gäste im Club waren.

Das Pink Punters in Milton Keynes, zwischen London und Birmingham gelegen, ist seit mehr als 20 Jahren eine wichtige Institution für die lokale Community und einer von nur wenigen LGBTI+ Treffpunkten in der Region. Der Inhaber hat angekündigt, dass er den Club wiedereröffnen werde. Das Gebäude sei zwar verloren, doch die Erinnerungen seien noch vorhanden.