Vize-Präsident des Kennedy Center tritt zurück - nach nur 12 Tagen

Die Turbulenzen an einer der renommiertesten Kulturinstitutionen der USA, dem Kennedy Center in Washington DC, halten an. Seit sich Donald Trump selber an die Spitze des Hauses gestellt hat, haben nicht nur zahlreiche Stars, Bands und Gruppen ihre Auftritte abgesagt, sondern auch in der Leitung kam es zu Änderungen. Auch Vize-Präsident Kevin Couch, zuständig für die Programmierung, hat nun seinen Rücktritt erklärt - nach nur 12 Tagen.

Gründe wurden bislang keine bekanntgegeben. Sein Vorgänger war im September des vergangenen Jahres zurückgetreten, und dies nach fast zehn Jahren im Center.

Seit die Regierung Trump an der Macht ist, erlebt das Kennedy Center schwere Zeiten. So liess der Präsident das Center kurzerhand illegal und eigenmächtig in The Trump Kennedy Center umbenennen. Weiter wurde angekündigt, dass man aufräumen werde, denn das Programm sei zu "woke". Seither haben Musicals wie Wicked und Hamilton ihre Engagements abgesagt, aber auch Bands und Musiker wie unter anderem The Cookers und Chuck Reed.

Die Zuschauerzahlen sind zudem in den Keller gerasselt: Während zwischen dem 3. September und dem 19. Oktober 2024 noch sieben Prozent der Karten nicht verkauft wurden, so waren es im gleichen Zeitraum 2025 bereits 43 Prozent.

Vize-Präsident des Kennedy Center tritt zurück - nach nur 12 Tagen