SCHWEIZ: Basel ist neu Mitglied des internationalen Rainbow Cities Network
Gerade wenn es um die Rechte queerer Menschen geht, sowie um die Bekämpfung von Diskriminierungen und der zunehmenden LGBTI+ feindlichen Gewalt, ist der Austausch von enormer Wichtigkeit: Da dies zuvor gerade auf kommunaler Ebene und im internationalen Kontext kaum geschah, wurde das weltweit aktive Rainbow Cities Network, kurz RCN, gegründet.
Für dieses Netzwerk bestimmen die einzelnen Städte einen oder maximal zwei Mitarbeitende aus der Verwaltung, welche explizit keine Politiker:innen und auch keine Vertreter:innen von Organisationen sind. Zudem muss eine Absichtserklärung von den Bürgermeister:innen, der Stadtpräsident:innen oder deren Stellvertreter:innen unterzeichnet werden, mit welcher sich die einzelnen Städte zu den Zielen und den Aktivitäten des Netzwerks bekennen und sich für die Umsetzung und die aktive Beteiligung verpflichten.
Basel ist nun das jüngste Mitglied des Netzwerks und die insgesamt fünfte Stadt der Schweiz. Genf und Zürich können sich bereits seit 2012, also kurz nach der Gründung des RCN als sogenannte Regenbogenstädte bezeichnen, Bern trat 2019 dem Netzwerk bei und Lausanne am 1. Februar 2023.
Gegründet wurde das Rainbow Cities Network im Jahr 2012 durch Amsterdam, Barcelona, Köln und Turin. Seither ist es stetig gewachsen und auch über Europa hinaus, denn mittlerweile gehören auch Städte wie Mexiko-Stadt, Montreal, Taipeh, San Francisco und Sao Paulo mit dazu. Derzeit sind es insgesamt 62 Städte aus mehr als 20 Nationen, welche sich über das RCN austauschen.