TRAVEL: Immer mehr Länder veröffentlichen Reisewarnungen für die USA
Gleich während seinen ersten Tagen hat Donald Trump eine Verordnung erlassen und festgelegt, dass es in den USA fortan nur noch zwei Geschlechter gibt, und dass einzig das bei der Geburt zugeordnete Geschlecht gilt. Besonders betroffen von dieser Verordnung sind somit trans und nicht binäre Menschen, deren Einreise in die USA damit massiv erschwert wird. Aus diesem Grund haben bereits mehrere Länder Reisewarnungen ausgegeben - nach Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Finnland nun auch Dänemark, sowie zahlreiche LGBTI+ Organisationen.
Das Aussenministerium Dänemarks teilt dazu mit, dass es nur noch zwei Geschlechter, nämlich männlich und weiblich, auf den Antragsformularen für ein ESTA (Electronic System for Travel Authorization) oder für ein Visa für die USA gebe. Wer in seinem Pass den Geschlechtseintrag X, oder wer sein Geschlecht angepasst habe, solle sich vor der Reise mit der amerikanischen Botschaft in Verbindung setzen um zu erfahren, wie man weiter vorgehen müsse.
Die Warnungen gelten insbesondere auch für jene Tourist:innen, welche von 17. Mai bis 8. Juni die WorldPride in der amerikanischen Hauptstadt besuchen wollen. Es wird erwartet, dass gegen drei Millionen Menschen in diesem Zeitraum nach Washington DC reisen werden. Es sind aktuell aber nicht nur trans, inter und nicht-binäre Personen, welche Probleme bei der Einreise in die USA bekommen können, sondern es gibt auch sonst eine wachsende Zahl an Tourist:innen, welche an der Grenze nicht weiterkommen, und danach wieder abgeschoben werden.