SCHWEIZ: Die queeren Highlights am Zurich Film Festival 2026

SCHWEIZ: Die queeren Highlights am Zurich Film Festival 2026
Während elf Tagen weht wieder ein Hauch von Hollywood durch Zürich: Vom 24. September bis zum 4. Oktober geht in der Limmatstadt nämlich die 22. Ausgabe des Zurich Film Festivals über die Bühne. Welche queeren Filme in diesem Jahr auf dem Programm stehen, erfährst Du in unserer Übersicht...

Wenn immer das Zurich Film Festival ein Festivalzentrum auf dem Sechseläutenplatz mitten im Herz von Zürich aufstellt, dann darf man sich auch auf eine gehörige Portion Hollwood freuen - und dies ist auch bei der Ausgabe Nummer 22 nicht anders. Während elf Tagen haben sich wieder verschiedesten Celebrities für den grünen Teppich angekündigt.

So werden Naomi Watts, John Turturro und Luna Wendler mit dem Golden Eye Award ausgezeichnet, und Martin McDonagh erhält den A Tribute To... Award. Julianne Moore wiederum wird mit dem Golden Icon Award des Festivals für ihre Karriere geehrt. Die Schauspielerin war auch bereits in einer Vielzahl an Filmen mit queerer Thematik zu sehen, so etwa bei The Kids Are All Right, The Room Next Door, Mary & George, May December, Free Held oder Far From Heaven.

Der Vorverkauf für das Zurich Film Festival 2026 startet am 14. September unter www.zff.com.

 

Die queeren Highlights des Zurich Film Festival 2026:

A Long Winter:
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Seine Mutter verschwindet während dem ersten Schneesturm der Saison spurlos. Zusammen mit seinem Vater macht sich Mike auf die Suche nach ihr. Aus Tagen werden Wochen und die Beiden scheinen immer mehr zu realisieren, dass sie möglicherweise nie mehr zurückkehren wird. Während Mike selber mit seiner Identität hadert, fällt es seinem verschlossenen Vater schwer, über seine Gefühle zu sprechen.
Das feinfühlige Familiendrama spielt vor der eindrucksvollen Kulisse der Rocky Mountains, und stellt die schwierige Suche nach einem neuen Miteinander in den Fokus. Im Film spielt unter anderem Heartstopper-Liebling Kit Connor mit.

Black Church Bay: - Weltpremiere:
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Ein offen schwuler Schüler verschwindet eines Tages in einem kleinen Küstenstädtchen in Wales spurlos. Die Suche und die Hintergründe erschüttern nicht zuletzt das soziale Gleichgewicht im Ort mächtig. 
Rhys Marc Jones führte die Regie beim Film und schrieb gleichzeitig auch das Drehbuch. Es ist sein erster Langfilm. Vor der Kamera ist unter anderem Heartstopper-Star Joe Locke zu sehen.



Club Kid:
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Er ist Party Promoter und taucht selber gerne ins Underground Nightlife ab, doch dann nimmt sein Leben eine überraschende Wende. Pater lernt seinen mittlerweile 10-jährigen Sohn kennen, von dem er gar nicht wusste, dass es ihn überhaupt gibt. In seinem queeren Umfeld löst diese Vaterschaft unterschiedliche Reaktionen aus: Während einige ihn voll unterstützen, zeigen sich andere besorgt über die neue Herausforderung.
Sieben Minuten Standing Ovations erhielt das Regiedebüt von Jordan Firstman bei den Filmfestspielen in Cannes. Firstman spielt zudem auch gleich die Hauptrolle im Film. An seiner Seite ist unter anderem auch Cara Delevingne zu sehen.


Die Blutgräfin:
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Als die Blutgräfin nach langem Schönheitsschlaf aus der Unterwelt erwacht, begibt sie sich mit ihrer Zofe auf eine barocke Reise durch Wien. Ihr Ziel: das rote Elixier des Lebens zurückzuerlangen, bevor es in die Hände ihrer Feinde fällt. Den beiden auf den Fersen sind ihr vegetarischer Neffe, dessen Psychotherapeut, zwei Vampirologen und ein Kommissar.
Mit viel Sinn für Absurdität verbindet der Film Horror, Komödie und Kostümdrama zu einer eigenwilligen Vampirgeschichte. Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr und Lars Eidinger spielen vor der Kamera und Wien wird dabei selbst zur Bühne.

 

Die Zukunft ist Vergangenheit:
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Es war im März 2025 als eine wahre Kulturinstitution der Stadt Zürich ihre Türen für immer schliessen musste: Die Zukunft in unmittelbarer Nähe zur Langstrasse hat während zwei Jahrzehnten den Puls des Zürcher Kreis 4 mitbestimmt.
Stephan Schulz und Julian Kirchner haben in ihrer Freizeit einen Dokumentarfilm über den Club Zukunft realisiert. Durch die Augen von Beteiligten und von bekannten DJs fingen sie die letzten Tage der Zuki ein und zeigen jene Essenz auf, die den Treffpunkt so besonders machte. Dabei erzählt der Film aber nicht nur vom Ende eines Clubs, sondern auch davon, was verloren geht, wenn gewachsene Kulturräume der Gentrifizierung weichen.


Flesh & Fuel:
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Das Leben von Lastwagenfahrer wird durch Logistikunternehmen und dem Verkehr bestimmt, so ergeht es auch Étienne, der durch ganz Europa fährt. Doch dann trifft er auf Bartosz, ein lebensfroher Fahrer aus Polen, der sein Leben auf den Kopf stellt. Was als flüchtige Begegnung am Strassenrand beginnt, wird zu einer Romanze. Doch wie können sie ein gemeinsames Leben aufbauen, wenn sie ständig unterwegs sind?
Eine ganz besondere Liebesgeschichte aus Frankreich und Polen, zwischen Einsamkeit und Asphalt.


La Bola Negra:
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In Cannes wurde das Regie-Ehepaar Javier Ambrossi und Javier Calvo für ihr queeres Drama La Bola Negra mit der Goldenen Palme für die Beste Regie ausgezeichnet. Der Film mit Penelope Cruz, Glenn Close, Lorenzo Zurzolo und Miguel Bernardeau erzählt die Geschichte von drei Männern, über ihre Erfahrungen mit der Liebe und Sexualität, über ihr Vermächtnis und ihren unaufhörlichen Kampf für queere Freiheiten, und dies über verschiedene Zeiten hinweg.
Als Sebastián 1937 auf den Kriegsgefangenen Rafael trifft, gerät sein Weltbild ins Wanken. Fünf Jahre zuvor verwehrt man Carlos aufgrund von Gerüchten über seine Sexualität den Zutritt zum Club seines Vaters. Und 85 Jahre später erfährt der schwule Historiker Alberto vom Erbe seines Grossvaters, den er nie gekannt hat.


La Face Cachée De La Terre:

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Er liebt das Fotografieren, Freunde, Fremde und Liebende. Doch die Bilder entgleiten Dimitri seit einigen Jahren, denn er weiss, das er eines Tages sein Augenlicht verlieren wird. Davon lässt er sich aber nicht entmutigen und er geht weiterhin seiner Leidenschaft nach. Während Dimitri in den Strassen von Paris, New York und anderen Orten seinen Fotoapparat auf seine Objekte richtet, wird er von Filmemacher Arnaud Alain mit der Kamera begleitet. 
Ein bewegender Film über einen Mann, der sich weigert, das Sehen aufzugeben, und der sichtbar macht, was das sehende Auge oft übersieht.


Lieblingsmenschen:
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Was haben ein 31-jähriger, schwuler Geflüchteter aus dem Iran und eine 101-jährige Berlinerin gemeinsam? Eine Wohnung! Agnes nimmt den jungen Amir bei sich auf um damit dem Altersheim entgehen zu können - und schon bald entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft zwischen den Beiden, basierend auf viel Humor und gegenseitiger Unterstützung.
Lieblingsmenschen erzählt die Geschichte zweier Menschen, wie sie sich so ähnlich tatsächlich in Deutschland abgespielt hat. Eine lebensbejahende Komödie mit viel Herz und guter Laune.



Bilder: A Long Winter: © MUBI / Black Church: © British Broadcasting Corporation, Ffilm Cymru, Black Church Bay Ltd. / Club Kid: © A24 / Die Blutgräfin: © Magnify / Flesh & Fuel: © Outside The Box / La Bola Negra: © Filmcoopi / La Face Cachée De La Terre: © Outplay Films /  Lieblingsmenschen: @ Anne Wilk