FILM: L'Étranger - Der Fremde
WETTBEWERB: 2 x 2 Kino-Tickets für "L'Étranger - Der Fremde" zu gewinnen: Folge gay.ch dazu bei Instagram oder bei Facebook und schicke uns dort eine Nachricht mit dem Stichwort "L'Étranger - Der Fremde", mit deinem vollständigen Namen und mit deiner Wohnadresse – Viel Glück!
Teilnahmslos und ohne sichtbare Gefühlsregung nimmt Meursault am Begräbnis seiner Mutter teil. Er ist ein stiller, unauffälliger Angestellter um die dreissig. Wir schreiben das Jahr 1938 und befinden uns in Algier im heutigen Algerien. Bereits einen Tag später beginnt Meursault eine Affäre mit der früheren Arbeitskollegin Marie, doch sonst lebt er antriebslos in den Tag hinein. Als ihn aber sein Nachbar Raymond in zwielichtige Machenschaften hineinzieht, wird er aus seinem Alltagstrott gerissen. An einem glühend heissen Tag am Strand nimmt sein Schicksal eine dramatische Kehrtwende. Ein Mord, Gefängnis!
Meisterlich interpretiert der französische Kult-Filmemacher François Ozon den gleichnamigen Literaturklassiker aus dem Jahr 1942 von Albert Camus neu. Minimalistisch inszeniert und mit betörenden Schwarz-Weiss-Bildern ist ihm damit ein Werk von zeitloser Relevanz gelungen. Ein Spiel aus Licht und Schatten, der die Szenerie und die - vor allem männlichen - Körper in den Fokus stellt. So entstand ein Portrait über einen Protagonisten, der ausserhalb der gesellschaftlichen Erwartungen lebt. Tiefgründig und philosophisch erzählt, setzt sich L'Étranger - Der Fremde mit den existentiellen Fragen unseres Lebens auseinander.
Vor der Kamera sind Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin zusehen. Für alle drei ist es nicht das erste Mal, dass sie mit François Ozon zusammengearbeitet haben. Voisin war bei Été 85 mit dabei, Marder bei Mon Crime und Lottin beim vorherigen Ozon-Film Quand Vient L'Automne.
François Ozon gilt als einer der bekanntesten Drehbuchautoren und Regisseure Frankreichs, und gerne wird er auch mit Spaniens Pedro Almodovar verglichen. Bekannt für seinen offenen Umgang mit dem Thema Sexualität, ist er mit seinen Filmen Dauergast bei den renommiertesten Filmfestivals von Cannes über Venedig bis Berlin und Toronto. Zu seinen bekanntesten Werken gehören 8 Femmes, Sitcom, Swimming Pool, Jeune et jolie oder auch Dans La Maison. Dabei holt er auch immer wieder die grossen Schauspielerinnen des europäischen Kinos vor die Kamera, so etwa Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Ludivine Sagnier oder Charlotte Rampling.
Genre:
Drama
Filmlänge:
123 Minuten
Regie:
François Ozon
Cast:
Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin, Denis Lavant, Swann Arlaud
Kinostart:
19. Februar 2026
